Lesespaß

Der perfekte Angler

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Ein Klassiker kehrt zurück



Im Buch sind folgende Geschichten enthalten:


1. Vorwort

2. Petrus drückt ein Auge zu

3. Schmerzhafte Erfahrungen

4. Aalfieber

5. Lehmkuhlen-Schätze

6. Freundschaften

7. Seemannsbeine

8. Von Bullen und Hechten

9. Die Hochzeitsreise

10. Peinlichkeiten

11. Schweinemarathon

12. ERNA III

13. Noch mehr Peinlichkeiten

14. Der Raubfischer

15. Anglerleiden

16. Kärntener Köderfische

17. Ein netter kleiner Kerl

18. Das Angler-Puzzle

19. Kindergarten-Teiche

20. Der perfekte Angler

21. Anglerlatein

22. Drahtaale

23. Die Katastrophenangler

24. Die Schiffstaufe

25. Die Wette

26. Der Binsenhecht

27. Reihers erste Fangfahrt

28. Die zwei Heinrichs

29. Die Weihnachtsfee

30. Reine Nervensache

30 spannende Abenteuer um ein Hobby, das alles andere als langweilig ist. Sie werden staunen!


Rezensionen

Rezension 1: aus "Das BLV" vom 23.03.2011

„Der perfekte Angler": Ein Augenzwinkern ist immer mit dabei / Autor mit zwei Gedichten in Berlin vertreten
Blumenthal - Bereits das zehnte Buch hat dieser Tage Claus Beese herausgebracht. Es heißt „Der perfekte Angler" und handelt, wie der Titel sicher schon vermuten lässt, vom Angeln.
In amüsanter und unterhaltsamer Weise beschreibt der Autor kurze Begebenheiten rund ums und über das Hobby. Was die Freundin oder Frau eines Fischerkönigs zum Beispiel auf jeden Fall unterlassen sollte, ist, mehr zu fangen als er. Oder warum man ihn niemals auf Dorsche ansprechen sollte. Leser erfahren, was der Motzener Schweinemarathon ist, und wie es dazu kam. Männer lernen, wie sie versuchen können, ihre Frischangetraute hinters Licht zu führen und wie sie doch durchschaut werden...
Claus Beese verfügt über einen herzlichen und herzhaften Sinn für Humor, bei dem auch das Augenzwinkern nicht fehlt. Und bei manchen Geschichten, zum Beispiel bei der mit der Weihnachtsfee, muss man öfter zwinkern.
„Die Ideen sind einfach da: Jeder Geschichte liegt eine wahre Begebenheit zu Grunde, die jedoch mit Phantasie in eine erzählenswerte Geschichte umgewandelt wird. Alle Figuren haben gelebt oder leben noch und können die Geschichten in dieser Form bestätigen" erklärt Claus Beese.
Er schreibt seit den 70er Jahren. Die Geschichten wurden erstmals 1999 beim Schweizer Verlag Müller-Rüschlikon veröffentlicht. „Mir fallen Dinge ein. Wenn ich Zeit habe, setze ich mich hin und schreibe sie auf", so Beese. „Ich steige auch am liebsten sofort in dieses Thema ein und lass mich überraschen, wo es mich hinträgt", erklärt er. Die Angst vorm leeren Blatt, eine Krankheit der schreibenden Zunft, kennt er nicht: „Solange mir irgendjemand ein Stichwort gibt, ist das Blatt in Nullkomma-nix gefüllt."

Was er zu Papier bringt, hängt von seiner Stimmung ab: „Ich schreibe am liebsten unterhaltsame und humorvolle Sachen, weil ich weiß, es macht den Menschen Freude. Seit einiger Zeit auch nachdenkliche Geschichten, sehr nach Stimmungslage."
Zwei Gedichte von Claus Beese wurden kürzlich bei der Ausstellung „Ich und Du", einem Teilprojekt des Poesiefrühlings in Berlin-Moabit neben anderen Schreibenden, wie Günter Grass gezeigt, worauf Claus Beese zu Recht stolz ist.
„Der perfekte Angler" von Claus Beese ist im Mohland Verlag im Taschenbuch erschienen und erhältlich in allen Buchhandlungen für elf Euro. AS

Die aktuelle Frage - Thema: Japan
„Das Entsetzen hat einen Namen: Fukushima! Was Experten nicht für möglich hielten und die Bevölkerung nicht zu denken wagte, ist eingetreten. Im Größenwahn des Kapitalmarktes wagten Energie-Erzeuger Risiken, die sie zu beherrschen glaubten. Die Natur zeigte ihnen, wie klein und machtlos die Menschen gegenüber ihren Kräften und wie begrenzt das Denkvermögen der Machthungrigen ist, wenn sie grenzenlose Gewinne vor Augen haben. Ich bin nicht sicher ob sie das Leid, dass sie über ein ganzes Volk bringen, überhaupt in ihrem Bilanzen-denken erreicht. Beten wir, dass die sich abzeichnende Katastrophe in irgendeiner Form zumindest kleingehalten werden kann, und versuchen wir, dem japanischen Volk in den bevorstehenden schweren Zeiten mit aller nur erdenklichen Hilfe zur Seite zu stehen", sagt Claus Beese.

Rezension 2: aus Weser Report vom 27.03.2011

Im Zusammenspiel mit Petrus - Blumenthaler Autor Claus Beese präsentiert sein zehntes Buch „Der perfekte Angler"
VoN REGINA DRIELING

Das neue Werk von Claus Beese ist absolut autobiografisch. Ähnlichkeiten mit Personen und Orten sind deshalb ausdrücklich erwünscht.
BLUMENTHAL Claus Beese, angelnder Autor und schreibender Angler hat es wieder getan: Jüngst ist mit „Der perfekte Angler" das zehnte Buch des Blumenthalers erschienen. Und auch wenn der Absatz mit jedem neuen Buch steigt, so bleibt die Schreiberei für den passionierten Wassersportler doch mehr Hobby als Broterwerb. „Leben kann man davon nicht", sagt Claus Beese.
Beim aktuellen Werk handelt es sich diesmal um ein absolut autobiografisches Buch, das lustige Geschichten aus dem Bremer Norden der 60er Jahre enthält. „Alle Personen, die darin auftauchen, leben oder haben gelebt", verrät Claus Beese. Und auch die Orte des Geschehens dürften vielen bekannt sein. So kommen die alte Ziegelei in Blumenthal oder das Bootshaus am Rönnebecker Hafen darin vor. Und natürlich steht das Angeln im Mittelpunkt des neuen Beese-Buchs. „Wer glaubt, die Petrijüner sitzen nur in der Gegend herum und warten, dass ein Fisch anbeißt, liegt vollkommen verkehrt", sagt der Autor mit einem Augenzwinkern. Vor den eigentlichen Fang hätte Petrus schließlich eine Menge Arbeit, Anstrengungen und ungeahnte Herausforderungen gesetzt. „Und die gilt es erstmal zu meistern!"
Nicht immer sei die Ausrüstung entscheidend für einen guten Fang, sondern vor allem gesunder Menschenverstand und viel Verständnis für die Natur und ihre Geschöpfe würden die Grundlage erfolgreicher Angelei bilden, findet Beese und führt diese These in seinem Buch aus. In „Der perfekte Angler" lässt der Autor so auch kleine Abenteuer am Wegesrand, skurrile Typen und die Erkundung so mancher Pfütze nicht aus. Humorvoll verrät Claus Beese außerdem, wie ein Meisterangler gnadenlos zum Schüler degradiert wird.
Das Buch „Der perfekte Angler" ist 182 Seiten stark und im Mohland Verlag erschienen. Erhältlich ist das Beese-Werk in allen Buchhandlungen zum Preis von 11 Euro.

Rezension 3: aus Kurier am Sonntag (Weser Kurier) vom 27.03.2011

Kleine Katastrophen und skurrile Typen aus Nordbremen - Autor Claus Beese erzählt in "Der perfekte Angler" neue Anekdoten
VON IRIS MESSERSCHMIDT

Bremen-Nord. „Wer glaubt, die Petrijünger sitzen nur in der Gegend herum und warten, dass ein Fisch anbeißt, liegt vollkommen verkehrt."Diese Aussage des Bremer Schriftstellers Claus Beese lässt sich in „Der perfekte Angler" überprüfen. Basierend auf seinem Buch „...und Petrus drückt ein Auge zu" aus dem Jahr 2000 hat Claus Beese jetzt neue lustige Abenteuer seiner „verangelten Jugend" in Nordbremen veröffentlicht.
Schon mit seinem vor elf Jahren erschienenen Werk hat der angelnde Buchautor für allerhand Heiterkeitsausbrüche gesorgt. Wegen der hohen Nachfrage gibt es jetzt ein Remake des lustigen Klassikers, in dem bislang nicht veröffentlichte Geschichten von Anglerglück beziehungsweise -pech erzählt werden.
Die Leser aus der Region wird es freuen, berichtet Claus Beese neben anglerischen Wagnissen auf Weser und Ostsee doch ebenso von Fischzügen in alten Blumenthaler Ziegeleiteichen oder geselligen Zusammenkünften im alten Bootshaus am Rönnebecker Hafen. Frei nach dem Motto: „Wie ihr alle wisst, sind Angler recht wortkarge Menschen. Wenn sie doch mal was sagen, dann versteht man sie kaum, weil sie so viel Latein reden." Da gibt es die wackeren Petrijünger, die beim abschließenden Glas Bier in der gemütlichen Hafenkneipe wahre Meister im Anglerlatein sind. Daneben gibt es auch solche, die nach schweren, tapferen Kämpfen mit dem fischigen Zwanzigpfünder erscheinen, von ihren Taten zeugen blaue Augen und Beulen. Tatsächlich stammen die allerdings eher von der tapferen Ehefrau, die aus der Diskussion über dauernde häusliche Abwesenheit des Gatten als Stärkere hervorging.
Mit einem Augenzwinkern verweist der angelnde Buchautor darauf, dass nicht immer die Ausrüstung ausschlaggebend für gute Fänge ist. Gesunder Menschenverstand und viel Verständnis für die Natur und ihre Geschöpfe bilden laut Claus Beese noch immer die Grundlage erfolgreicher Angelei. „Teure Technik ersetzt nicht das Gefühl für den Fisch", meint er und erteilt damit dem hochmodernen Zubehör eine deutliche Absage. Allerdings: Viel mehr Spaß und Freude als große Fische machen nicht nur dem Autor, sondern auch dem Leser die kleinen Abenteuer am Rande. Zusammen mit Freunden und einer Menge skurriler Typen aus der norddeutschen Anglerzunft erkundet Claus Beese - und mit ihm der Leser - jede Pfütze und jeden Bach nach verwertbarem Fischbestand. Da werden auch schon mal verbotene Wege genommen, um an begehrte Hechte zu gelangen.
Ob der „Angelratgeber" für eben den „perfekten Angler", ob der Fang eines Karpfens per stotternder Wasserpumpe während der Renovierung der „Kindergarten- Teiche" oder die Schlauchboot-Fahrt auf der Weser zum „Aale angeln im Warflether Arm" - der Autor Claus Beese versteht es, seinen Geschichten aus dem Bremer Norden der 60er-Jahre immer wieder eine besondere Wendung zu geben. Humorvolle Ereignisse, für die niemand einen Angelschein braucht, um darüber lachen zu können.
Das Buch Der perfekte Angler" ist im Mohland Verlag erschienen. Das 182 Seiten starke Werk mit 14 Schwarz-weiß-Zeichnungen kostet elf Euro und ist in jeder Buchhandlung erhältlich.

Rezension 4: Rezensentin Edith Nebel, Dipl.-Wirt.Ing. (FH), vom 02.04.2011

Claus Beese: Der perfekte Angler – Neue Geschichten und überarbeitete Texte aus dem Klassiker „... und Petrus drückt ein Auge zu“, Goldebek 2011, Mohland Verlag D. Peters Nachf., ISBN 978-3-86675-152-1, 182 Seiten, Illustrationen von Lothar Liesmann, Format: 20,6 x 14,4 x 1,6 cm, EUR 11,00.(Mit freundlicher Genehmigung der Rezensentin)

Was, bitte, macht einen perfekten Angler aus? Gibt es den überhaupt?
„Doch, den gibt es auf jeden Fall“, meint Petrijünger Claus in der Titelgeschichte und erklärt seinem Kumpel Joachim: „Das ist nämlich der, der die Natur beobachtet, den Lauf der Bäche und Flüsse versteht, weiß, wo sein ‚Zielfisch’ seinen Lebensraum hat und ihm dort zur rechten Tageszeit begegnet. Wenn er ihm dann noch den gewohnten Leckerbissen vor die Nase hält, wird es ein perfekter Angeltag werden.“ (Seite 114).

Ehefrauen von Anglern, die das Hobby ihres Gatten nicht teilen, hätten sicher eine ganz andere Definition parat. Für sie ist ein perfekter Angler vermutlich einer, der diese Passion spätestens dann aufgibt, wenn er Familie hat. Es kann schließlich nicht angehen, dass der Kerl nie greifbar ist, wenn es in Haus, Garten oder an der Familienfront etwas zu tun gibt, weil er gerade wieder irgendwo rumsitzt und Fische fängt. Und wenn frau dann den Nachbarsbengel zur Gartenarbeit heranzieht und ihn mit einer ausrangierten Angelrute des Gatten entlohnt, dann ist der Göttergatte auch noch sauer (EIN NETTER KLEINER KERL, Seite 93).
Sollte man’s als Frau gut meinen und Interesse am Angeln zeigen, ist es auch wieder nicht Recht. Vor allem dann nicht, wenn man mehr Fische fängt als der wesentlich sachkundigere Mann (PEINLICHKEITEN, Seite 61, NOCH MEHR PEINLICHKEITEN, Seite 75).
Angelsport ist einfach Männersache! Das haben schon die beiden Großväter des kleinen Claus so gesehen. Überglücklich über ihren ersten Enkelsohn sind sie sich erstmals in ihrem Leben in einer Sache einig: Dem Lütten da in der Wiege, dem werden sie schnellstmöglich das Fischefangen beibringen. Die beginnende Anglerkarriere des Kleinen können sie leider nur noch vom Himmel aus verfolgen (PETRUS DRÜCKT EIN AUGE ZU, Seite 9). Aber er schafft es auch ohne großväterliche Hilfe, ein gestandener Petrijünger zu werden. Wenn einem das Angeln im Blut liegt, kann man gar nicht anders!

Mit seinen Schulkameraden, und später mit seinen Kumpels Bodo und Joachim, erlebt Claus so manches Abenteuer an Teich und Fluss. Sie legen sich mit Rindviechern an (VON BULLEN UND HECHTEN, Seite 46), mit Schweinen (SCHWEINEMARATHON, Seite 65), mit merkwürdigen Gespenstern (DIE WETTE, Seite 142) und sogar mit einem Lastkahn (ERNA III, Seite 69). Ob wohl das Schuleschwänzen bei perfektem Aalwetter eine Gute Idee ist (AALFIEBER, Seite 20)? Und ist es ratsam, mit Opa Diercks und Kapitän Droste auf Hochsee-Fangfahrt zu gehen? Die Dorschfanggründe sind ein Traum, aber die Rückfahrt nach Kiel entwickelt sich zum lebensgefährlichen Albtraum (SEEMANNSBEINE, Seite 39).
Die drei Kumpels haben einen peinlichen Auftritt als DIE KATASTROPHENANGLER (Seite 131) und erleben mit, dass es gar nichts bringt, bei einer Schiffstaufe in unziemliche Hast zu verfallen (DIE SCHIFFSTAUFE, Seite 136). REIHERS ERSTE FANGFAHRT (Seite 156) versinkt im Chaos, Schlosser Karl versinkt dabei im Schlamm – und der Leser hat ordentlich was zu lachen.

Besinnlich statt komisch geht es in den beiden Weihnachtsgeschichten zu. In DIE ZWEI HEINRICHS (Seite 166) erfahren wir, warum es kein guter Einfall ist, Kindern dem Weihnachtskarpfen in der Badewanne einen Namen geben zu lassen. DIE WEIHNACHTSFEE (Seite 171) begegnet dem Witwer Hermann Klaasen, als er sich an Heiligabend mit seinem frisch gefangenen Weihnachtskarpfen im Schneegestöber verirrt. Dabei hat Hermann mit Weihnachten eigentlich gar nichts am Hut ...
Und haben wir nicht eingangs festgestellt, dass Frauen gemeinhin nicht davon begeistert sind, dass ihre Männer zum Angeln gehen? Wenn also eine Ehefrau ihren Mann auf einmal vehement dazu ermutigt, dann stimmt etwas nicht (REINE NERVENSACHE, Seite 177). Aber was? Claus ist wild entschlossen, es herauszufinden ...

Hier ist nur gut die Hälfte der 29 Geschichten kurz angerissen. Sie alle vorzustellen würde den Rahmen dieses Textes sprengen. Auf jeden Fall sorgt die abwechslungsreiche Mischung der humorvoll und selbstironisch erzählten Kurzgeschichten nicht nur bei passionierten Anglern für gute Laune. Auch das mehr oder weniger geneigte familiäre Umfeld wird sich in so mancher Situation wieder erkennen. Lothar Liesmanns wunderbar witzige Illustrationen tun dazu ihr übriges.
Zum Abbau von Vorurteilen dürfte diese unterhaltsame Lektüre überdies beitragen, genießt doch das Angeln bei ahnungslosen Mitmenschen den Ruf, eine stinkfade Angelegenheit zu sein. Wie aber könnte eine Freizeitgestaltung langweilen, über die man so viele interessante und amüsante Geschichten erzählen kann? Und die selbst im Himmel ihre Freunde und Fürsprecher hat.

Edith Nebel, Dipl.-Wirt.Ing. (FH)
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