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Ist ja tierisch


Taschenbuch, 145 Seiten, € 11,00
Mohland Verlag, ISBN-13: 978-3-86675-220-7


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Alle Bücher gibt es im Handel und auch bei: Spielwaren Berg, Schwaneweder Str. 9, 28779 Bremen

Ist ja tierisch - Geschichten und Gedichte über die geliebten Viecher

26 tierisch unterhaltsame Kurzgeschichten und 14 Gedichte, erzählt von 15 Autoren am virtuellen Lagerfeuer im World Wide Web.
Des Menschen bester Freund ist sein Haustier. Wobei nicht immer ganz klar ist, wer tatsächlich wen domestiziert. Mal ist es viechischer, als es seinem Besitzer lieb sein kann. Mal ist es aber auch so angepasst und treu, dass man es kaum von seinem Halter unterscheiden kann. Doch sie bescheren uns Geschichten am laufenden Band. Gefühlvolle, traurige, amüsante und herzerfrischende Erlebnisse. Ob mit Fell, mit Haaren oder Schuppen, mit Federn oder Schleim, sie bringen uns zum Staunen, Kopfschütteln oder treiben uns zur Verzweiflung; und manchmal beschämen sie uns auch.
Ein Herr mit Katzenallergie möchte sein Eigentum nicht mit der Nachbarschaftskatze teilen und erlebt sein Waterloo. Wann brauchen Ponys eine Fress-bremse und wann nicht? Wie kam der Martinsfischer zu seinem Namen und ist Legehenne Hedwig wirklich reif für den Topf? Wieso rastet Ganter Gunter so aus und welch verheerende Wirkung hat ein Neuronensturm? Was geschieht, wenn morgens früh der Wecker kräht und die Hausperle sich mit dem Eckenschieter anlegt? Wer ist Amanda und welche Folgen hat es, wenn Urs Hügel macht? Warum betrinken sich Hans-Jürgen und Mister Humphrey sinnlos? Ist es wirklich eine Schweinerei, wenn der Hase irgendwo im Pfeffer liegt? - Geschichten, die uns vor Augen führen, dass auch Tiere nur Menschen sind.











Ist ja tierisch - Inhaltsverzeichnis und Rezensionen

Vorwort von Klaus-Dieter Welker 7
Diese Katze von Claus Beese 9
Die Fressbremse von Anita Koschorrek-Müller 13
Stefans freie Wildbahn von Stefan lIius 19
Jagdausflug von Klaus-Dieter Welker 21
Der Martinsfischer von Gregor Schürer 25
Das Fischlein von Claus Beese 27
Dreimal schwarzer Kater von Anita Koschorrek-Müller 28
Hühnerhofgeschichten von Helga Licher 33
Der seltsame Fang von Ruth Strasser. 36
Gunter, der Ganter von Claus Beese 38
Goliath - Kleiner Kater Nimmersatt von Alice Höller 42
Stefans Bauernhof von Stefan lIius 47
Frühlingsboten von Katharina Tsakiris 49
Neuronensturm von Klaus-Dleter Welker 52
Der Käfer und der Schmetterling von Bärbel Kache-Lungwitz 54
Der Eckenschieter von Claus Beese 55
Das fängt ja gut an von Claudia Mech 60
Tierisch von Rulh Strasser 62
Warum die Spinnen spinnen von Wolfgang Reuter 63
Schwein gehabt von Jenny Heil 66
Frühjahrsputz mit Hund von Anita Koschorrek-Müller 72

Stefans Krabbelwelten von Stefan llius 76
Wenn morgens früh der Wecker kräht von Klaus-Dieter Welker 78
Mitzis Rache von Martin Stumpf 84
Eine Hündin namens Stincker von Ruth Strasser 88
Emma von Claus Beese 89
Jakob von Anita Koschorrek-Müller 93
Stefans Hundeleben von SIefan llius 99
Socke und ich von Alice Höller 101
Amanda von Claus Beese 105
Der kleine Gecko von Claudia Mech 108
Urs macht Hügel von Gregor Schürer 110
Der Weberknecht von Anita Koschorrek-Müller 112
Stefans Vogelkunde von Stefan lIius 116
Katzenjammer von Jenny Heil 118
Mister Humphrey von Anita Koschorrek-Müller 122
Der Junggeselle von Claus Beese 129
Schweinerei von Klaus-Dieter Welker 130
Hasenpfeffer von Katherina Ushachov 135
Warum die Fische Schuppen haben von Wolfgang Reuter 138
Nachwort von Klaus-Dieter Welker 140
Die Lagerfeuer-Autoren ................................ 142
Die Autoren ............ 129

Rezensionen:

Rezension 1: Rezensentin Edith Nebel - mit freundlicher Genehmigung der Rezensentin

Claus Beese (Hrsg): Ist ja tierisch ... Tiergeschichten-Anthologie der Lagerfeuer-Autoren, Goldebek 2014, Mohland Verlag, D. Peters Nachf., ISBN 978-3866752207, Softcover, 148 Seiten, Format: 14,3 x 20,3 x 1,1 cm, EUR 11,00.

Nein, wir von www.tiergeschichten.de stecken nicht hinter dieser Kurzgeschichtensammlung, auch wenn ein paar der Lagerfeuer-Autoren schon bei uns etwas veröffentlicht haben. Wenn wir ein Buch herausgebracht hätten, wäre es bestimmt so ähnlich geworden wie dieses: abwechslungsreich wegen der „Handschrift“ vieler verschiedener Autoren, Prosa neben Reim und Vers - und eine Sammlung lustiger und ernster Geschichten über Hund, Katze, Pferd, Spinne, Fisch und Schmetterling ...
15 Autorinnen und Autoren haben sich im Internet am virtuellen Lagerfeuer getroffen und ihre tierischen Geschichten ausgetauscht. Claus Beese, den wir als Autor humorvoller maritimer Abenteuer kennen, fungiert als Herausgeber und hat auch selbst ein paar Beiträge beigesteuert. Da ahnt man dann schon, dass dies hier keine ausschließlich bierernste Veranstaltung sein kann. In der Tat bietet das Buch jede Menge Gelegenheit zum Schmunzeln und zum Kichern.
Liest man das Buch beispielsweise in der Bahn, wird man schon manchmal komisch angesehen, wenn man plötzlich laut lacht. Aber was soll man denn anderes tun, wenn einem Alice Höller gerade erzählt, dass Kater Goliath eine tote Maus im Toaster versenkt hat, was soeben ruchbar wird … oder wenn Claus Beese sich den Anglerfrust von der Seele dichtet („Das Fischlein“, Seite 27) … wenn Katharina Tsakiris sich mit einem Nachtfalter um die Vorherrschaft über den Rotwein zankt oder Bärbel Kache-Lungwitz darüber spekuliert, was wohl bei einer Verpaarung von Mistkäfer und Seidenspinner herauskäme.
Ob die Häuser englischer Schnecken tatsächlich linksgängig gedreht sind, wie Anita Koschorrek-Müllers Geschichte von „Mr. Humphrey“ (Seite 122) vermuten lässt? Wundern würde uns das nicht. Ein breites Grinsen entlocken uns Klaus-Dieter Welkers hartnäckige Versuche, sich von einem Hahn wecken zu lassen. Doch diese biologischen Wecker haben so ihre Tücken. Katherina Ushachov bringt uns mit einem Erlebnis aus ihrer Kindheit in Odessa zum Lachen: Während die Familie gebannt eine Fernsehsendung verfolgt, beschäftigt sich Kaninchendame Mrs. Push nach eigenem Gutdünken auf dem Balkon.
Gänzlich arglos gräbt der Maulwurf in Gregor Schürers Geschichte seine Gänge und ahnt nicht, was er damit anrichtet. Aus Maulwurfsicht sind die Folgen seines Tuns ja auch ziemlich unbedeutend. Und warum Fische Schuppen haben, wissen wir jetzt dank Wolfgang Reuters Gedicht auf Seite 138 auch. Sehr berührend ist Klaus-Dieter Welkers Geschichte von der kranken Hündin, die ungeahnte Kräfte mobilisiert, um ihr geliebtes Herrchen zu begrüßen („Neuronensturm“, Seite 52). Geradezu ins Philosophieren kommt man bei seinem Beitrag „Jagdausflug“ (Seite 21): Muss ein Hund – oder überhaupt ein Lebewesen – über genormte Fähigkeiten verfügen? Zählt nicht jedes Talent?

Das Buch hat vierzig Beiträge und es gäbe über jeden etwas zu sagen. Doch das würde den Rahmen dieser Buchvorstellung sprengen. Für alle, die es ganz genau nehmen, sei noch erwähnt: Nicht alle Gedichte sind handwerklich hundertprozentig perfekt. An manchen Stellen holpert’s ein bisschen beim Rhythmus. Den Unterhaltungswert beeinträchtigt das nicht. Ich sag’s nur.
Für diejenigen, die immer gerne wissen möchten, wer sie da so trefflich unterhalten hat, finden sich auf den Seiten 142 bis 145 Kurzbiographien der beteiligten Autoren. Und man sieht: So interessant und verschieden wie die Beiträge sind auch ihre Urheber.
Edith Nebel, Dipl.-Wirt.Ing. (FH)
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