Der Wind für den Drachen ist nahezu immer ausreichend, da in den tropischen Gegenden bei der
Abkühlung der Landmassen in der Nacht das Meer wärmer ist, und somit der Wind von kalt nach warm
bläst. Die Köder werden in der Regel am späten Nachmittag mittels Rock / Surf oder
Salzwasser-Fliege gefangen. Nach 22.00 Uhr heißt es dann Drachen auf. Eine weitere Möglichkeit des Drachenangelns ist die Verwendung des Drachens als Taxi. Hierbei benutzt man den Drachen um normales Grundangelsystem ungefähr 500 Meter weit ins Meer zu tragen. Soweit kann niemand werfen! |
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Wenn diese Art der Angelei so fortgeführt wird, werden die Seegewässer von Mocambique und Südafrika in spätestens 20
Jahren leergefischt sein, eine Katastrophe nicht nur für die Fische und Angler, auch die Nahrungsbeschaffung der
Bevölkerung würde damit ernsthaft gefährdet sein.
Der tolle Bursche nebenan ist ein King Fish von 48 Kilo Gewicht. Ein Stichling für hiesige Verhältnisse, wie man auch am traurigen Gesicht des Anglers erkennen kann. Trotzdem wurde der Fisch wieder frei gelassen. |
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Das Bestreben von Mitgliedern eines südafrikanischen Angelvereines ist es, dafür zu werben, gefangene Fische so
schnell wie möglich wieder schwimmen zu lassen. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit dem Durban Shark Institute
hat man eine Formel entwickelt, die es erlaubt, das Gewicht des Fisches über ein einfaches Messverfahren zu ermitteln.
Es genügt, a) den Burschen zu vermessen, was einem nach stundenlangem Tauziehen mit einem Halb-Tonnen-Hai sicher ohne Schwierigkeiten gelingt, und... b) das Geschlecht des Tieres festzustellen, was dieses erfahrungsgemäß auch nicht allzu gern hat. Es ist unbedingt darauf zu achten, so wenig Körperkontakt wie möglich mit dem Hai zu haben, denn die Haut ist, wie die Zähne, sehr scharf! |
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Sieht man einmal davon ab, dass beim Menschen eine natürliche Furcht vor dem Raubtier aus den Tiefen des Meeres
besteht, so muss man der Natur doch Hochachtung zollen, die es fertiggebracht hat, einen fast perfekten Organismus
zu schaffen, der sich seit hunderttausenden von Jahren nicht mehr weiterentwickelt hat. Den Hai gab es bereits vor
Urzeiten in dieser fast unveränderten Form. Jedes Tier hat auf seinem Platz eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Ein
kleines Rädchen im großen Getriebe der Natur. Tötet man es aus Unverstand oder Habgier, treibt man es an den Rand der
Ausrottung, so entsteht in der Natur eine Lücke die nicht wieder zu füllen ist. Einen Hai zu töten, um ihn zu wiegen,
wie auf dem nebenstehenden Foto, sollte alsbald der Vergangenheit angehören. |
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Ein besonders schöner Schnappschuss von einem wahren "Ungeheuer" gelang während eines Drachenangel-Einsatzes, als
ein Großer Weißhai den Köder von Kautenbergers Rute nahm. Mehr als 10 mal sprang der "Weiße Riese" über drei Meter
aus dem Wasser. Anhand der Messwerte ermittelte man ein Gewicht von 534 Kilogramm. Der Große Weißhai zählt bereits zu den bedrohten Tierarten, und sollte auf keinen Fall mehr getötet werden. Um jedoch das von Kiteflyers Fishing Club und dem Durban Shark Institute erarbeitete Verfahren an die Öffentlichkeit zu bringen und von der IGFA anerkennen und bestätigen zu lassen, werden Unsummen von Geld benötigt. KiteFlyers Fishing Club rechnet mit einer Gesamtsumme von etwa 30.000 Euro, die hierzu investiert werden müssten. |